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Global Risks Report: Sorge um Cyber-Risiken ist berechtigt

Pressemitteilung   •   Mär 21, 2018 10:49 CET

Die Sorge vor Cyber-Risiken für Unternehmen weltweit.

Bonn, 21.03.2018 Cybersicherheitsrisiken wachsen in ihrer Quantität und in ihrem disruptiven Potenzial. Das geht aus weiterführenden Analysen des Global Risks Report 2018 hervor. „Die wachsende Sorge um Cyber-Risiken ist berechtigt. Der Report zeigt, dass Vorfälle, die früher einmal als außergewöhnlich galten, immer alltäglicher werden. In 2017 machten Ransomware-Angriffe 64 Prozent aller schädlichen E-Mails aus“, erklärt Yves Betz, Vorstand Commercial Insurance der Zurich Gruppe Deutschland. „Angriffe gegen Unternehmen haben sich in fünf Jahren fast verdoppelt. Die Folge: Finanzielle Auswirkungen von Cyber-Risiken steigen. Unternehmen sind gezwungen stärker in Prävention zu investieren.“

WannaCry – Beispiel für unzureichende Vorsorge

Die Ransomware „WannaCry“ hatte im Mai 2017 Infrastrukturen auf der ganzen Welt gestört, darunter Regierungsministerien, Eisenbahnen, Banken, Telekommunikationsanbieter, Energieunternehmen, Automobilhersteller und Krankenhäuser. Schätzungen zufolge traf „WannaCry“ insgesamt 300.000 Computer in 150 Ländern. „Der wachsende Trend von Cyberangriffen auf kritische Infrastruktur und strategische Industrieziele ist unverkennbar. Derartige Angriffe könnten im schlimmsten Fall komplette Infrastrukturen treffen – Systeme, die eine ganze Gesellschaft lahm legen würden“, so Betz weiter.

Entscheidend für die Wirtschaft ist, dass der Angriff die Abhängigkeit und Fragilität von kritischer Infrastruktur für den Betrieb einer ganzen Organisation hervorhebt. Während Cyberkriminelle die zunehmende Cyberabhängigkeit unserer Systeme nutzen, müssen sich Wirtschaftsführer und Regierungen zusammenschließen, um Sicherheiten und Schutz aufzubauen. In einer vernetzten Welt müssen sich Unternehmensführungen ganzheitlich mit Risiken befassen und in ihren Organisationen Resilienz gegenüber den Auswirkungen eines Cyberangriffs auf kritische Infrastrukturen aufbauen.

Internationaler Vergleich: Sorge um Cyber-Risiken dominiert in Deutschland

Neben dem jüngst veröffentlichten Global Risks Report 2018, liefert auch der World Economic Forum Executive Opinion Survey 2017* wichtige Erkenntnisse zu weltweit wahrgenommenen Sorgen und Ängsten. Im Mittelpunkt stehen die befürchteten Auswirkungen globaler Risiken auf die wirtschaftliche Geschäftstätigkeit in einem jeweiligen Land: Für die deutsche Wirtschaft bereiten Cyberattacken mit 41,1 Prozent am meisten Sorge. Dies bedeutet, dass fast die Hälfte der befragten deutschen Führungskräfte Cyberattacken zu ihren Top5 gefürchtetsten globalen Risiken zählen. Im weltweiten Durchschnitt kommen Cyberattacken nur auf Platz 8 mit 18,4 Prozent.

*„World Economic Forum Executive Opinion Survey 2017“ - Die insgesamt 12.411 Teilnehmer aus 136 Ländern wurden gefragt: Welche fünf globalen Risiken bereiten Ihnen mit Blick auf die Geschäftstätigkeit in ihrem Land, innerhalb der nächsten 10 Jahre, am meisten Sorgen? Es erfolgte also ein Top5 Ranking, ohne Mehrfachnennung. Den Befragten wurden 29 Risiken zur Auswahl vorgelegt.

Detaillierte Informationen zum World Economic Forum Executive Opinion Survey 2017 und der Methodologie finden Sie unter:

www.zurich.com/en/knowledge/articles/2017/09/key-data-points-global-risks-of-highest-concern-for-doing-business-in-2017

Mehr Informationen zum Global Risks Report 2018 und den einzelnen Themenschwerpunkten erhalten Sie unter:

www.zurich.com/en/corporate/knowledge/articles/2018/01/the-global-risks-report-2018

Die Zurich Gruppe in Deutschland gehört zur weltweit tätigen Zurich Insurance Group. Mit Beitragseinnahmen (2016) von über 6 Milliarden EUR, Kapitalanlagen von 47Milliarden EUR und rund 4.900 Mitarbeitern zählt Zurich zu den führenden Versicherungen im Schaden- und Lebensversicherungsgeschäft in Deutschland. Sie bietet innovative und erstklassige Lösungen zu Versicherungen, Vorsorge und Risikomanagement aus einer Hand. Individuelle Kundenorientierung und hohe Beratungsqualität stehen dabei an erster Stelle.

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