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Mehr Transparenz bei Hochrechnung von Versicherungsprodukten: Zurich setzt in allen Schichten auf die Bruttomethode.
Mehr Transparenz bei Hochrechnung von Versicherungsprodukten: Zurich setzt in allen Schichten auf die Bruttomethode.

Pressemitteilung -

Mehr Transparenz bei Hochrechnung von Versicherungsprodukten: Zurich setzt in allen Schichten auf die Bruttomethode.

Bonn, 04. Mai 2017: Die Zurich Gruppe Deutschland legt sich fest und gestaltet ihre Hochrechnungsmodelle für Fondspolicen noch transparenter und kundenfreundlicher. Zurich verwendet für den Vergleich von Fondspolicen sowohl bei Riester- und Basisrente als auch bei privater Lebensversicherung (Schicht 3) und betrieblicher Altersvorsorge (bAV) einheitlich die Bruttomethode. Gerhard Frieg, Vorstand Leben der Zurich Gruppe Deutschland, betont die Kundenorientierung: „Zurich wendet die Bruttomethode ab sofort auf Fondspolicen aller Schichten an, um für mehr Transparenz und Vergleichbarkeit im Markt zu sorgen. Damit gehen wir über die gesetzliche Verpflichtung hinaus, die seit dem 1. Januar 2017 die Anwendung der Bruttomethode bei Hochrechnungen für geförderte Produkte (Riester- und Basisrente) verlangt.

Brutto- oder Nettomethode?

Zum Hintergrund: Beim Vergleich von Fondspolicen gibt es grundsätzlich zwei Hochrechnungsmethoden: Brutto- und Nettomethode. Die Bruttomethode berücksichtigt in der Hochrechnung die Fondskosten und zieht diese von der angenommenen Wertentwicklung ab. Bei der Nettomethode hingegen werden die Fondskosten nicht abgezogen aber Rückvergütungen aus den Fondskosten werden gutgeschrieben. Die angenommene Wertentwicklung versteht sich in diesem Modell also nach Abzug der Fondskosten. Dadurch erscheinen die Leistungen bei der Nettomethode höher als bei der Bruttomethode. Das ist aber alleine der anderen Darstellung geschuldet.

Konzentration auf Bruttomethode dient der Transparenz

Seit Beginn dieses Jahres ist bei Riester- und Basisrente die Bruttomethode, also die Berücksichtigung der Fondskosten bei Vergleichsrechnungen, gesetzlich vorgeschrieben. Zudem müssen im Produktinformationsblatt (PIB) gesetzlich vorgegebene Hochrechnungsreihen verwendet werden.

Bei privaten Lebens- und Rentenversicherungen und betrieblicher Altersvorsorge sind zurzeit noch Netto- und Bruttomethode möglich. Die unterschiedlichen Methoden erschweren den Vergleich zwischen den Schichten. Bezüglich der Hochrechnungsreihe gibt es in diesem Segment noch keine gesetzlichen Vorgaben. Ist in den Hochrechnungen nicht erkennbar welche Methode angewendet wurde, sind diese Produkte kaum noch vergleichbar. „Aus Sicht des Kunden ist die Bruttomethode die transparentere Methode. Sie dient der einfacheren Vergleichbarkeit zwischen geförderten und nicht geförderten Produkten. Daher wendet Zurich einheitlich die Bruttomethode an, um Missverständnisse bei Vergleichen zu vermeiden“, so Frieg.

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