Pressemitteilung -
Deutschland im Vorsorge-Nebel
Drei Viertel empfinden Altersvorsorge als kompliziert – Geringverdiener besonders betroffen
Köln, 25. Februar 2026: Rund drei Viertel der Menschen in Deutschland empfinden das Thema Altersvorsorge als kompliziert. Besonders Haushalte mit geringem Einkommen kämpfen mit dem Gefühl, den Überblick zu verlieren. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Befragung im Auftrag des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) und der Zurich Gruppe Deutschland.
Demnach schätzen 41 Prozent der Menschen mit einem Haushaltsnettoeinkommen unter 1.000 Euro das Thema als klar kompliziert ein. In höheren Einkommensgruppen sinkt dieser Wert auf unter ein Drittel.
„Altersvorsorge ist für viele Menschen kein Randthema, sondern eine echte Überforderung. Die Ergebnisse zeigen deutlich: Wer wenig Einkommen hat, fühlt sich besonders häufig abgehängt – und verliert schneller den Überblick“, sagt Dr. Peter Schwark, Sprecher des Deutschen Instituts für Altersvorsorge. Unter den Befragten, die das Thema Altersvorsorge als kompliziert empfinden, gibt mehr als ein Drittel (37 Prozent) an, dass sie sich deshalb nicht aktiv damit beschäftigen. Eine relative Mehrheit von 46 Prozent lässt sich davon jedoch nicht abhalten und treibt trotz empfundener Komplexität ihre Altersvorsorge voran. Die Studie zeigt zudem regionale Unterschiede. Befragte aus Westdeutschland lassen sich seltener davon abhalten, aktiv vorzusorgen als in Ostdeutschland.
„Die meisten Menschen wissen, wie wichtig Altersvorsorge ist – doch die gefühlte Komplexität von Förderlogiken, Steuern und Produkten bremst viele aus. Deshalb bleiben fundierte individuelle Beratung und menschliche Empathie unverzichtbar. Mit guter Beratung zeigt sich schnell: Der Weg zur passenden Lösung ist weit weniger kompliziert, als viele denken“, sagt Björn Bohnhoff, Vorstand Leben der Zurich Gruppe Deutschland.
„Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass Altersvorsorge ein sensibles und erklärungsbedürftiges Thema bleibt. Wenn Komplexität dazu führt, dass Vorsorge aufgeschoben oder ganz unterlassen wird, ist das nicht nur ein individuelles, sondern ein gesellschaftliches Problem“, sagt Dr. Peter Schwark.
Für die Befragung wurden vom 30. Januar bis 2. Februar 2026 insgesamt 2.006 Personen ab 18 Jahren von Insa Consulere online befragt.
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